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Die Angst

Ich stehe am ende des Ganges, der Gang ist Kalt und steril. Die Wandfliesen sind vergilbt, die Neonröhren tauchen den Gang in kaltes, weißes, steriles Licht. Am Ende des ganges versperrt es meinen Ausgang, ich umklammere die Stahlstange in meiner Hand fester. Dann beginnt die Kreatur, auf mich zu zusprinten. sie bewegt sich wie ein Leopard nur hundertmal häßlicher. aus dem Deformierten Kopf glänzen mich die Bernsteinfarbene Augen an und ehe ich reagieren kann packt sie mit ihren Klauen mein handgelenk und schmettert meinen Körper gegen die Wand. Die Wandfliesen zerbrechen und einzelne kleine Bruchstücke bohren sich tief in mein Fleisch, dann merke ich das auch mein linke Schulter gebrochen ist, ein stechender schmerz zieht sich durch meinen Arm.Die Kreatur beugt sich über mich, ich spüren ihren heißen, moodrig riechenen Atmen in meinem Gesicht. Seine Pranke drückt auf meine Schulter. Ich schaue in seinen Augen, seine leuchtenden bernsteinfarbenden Augen, doch ich sehe nix, absolut nix in den Augen, er ist eine Seelenlose Hülle, angetrieben von Angst um sein eigene jämmerliche Exestinz zu retten. Aber er sieht auch meine Angst und ergötzt sich daran. Warmer, klebriger Speichel tropft auf meine Wange, ich zieh meine beine an und und stoße es weg.Ich spring auf, spring zur Stange und stelle mich dem Kampf. Die Kreatur richtet sich und springt auf mich zu. Ich treffe mit der Stange seinen kopf und befördere es auf den boden. Von der Wucht des Aufpralles zerplatzten die Bodenfließen. Es blutet am kopf, dort wo ich es mit der Stange getroffen hab.Ich schlage nocheinmal mit der Stange zu, und nocheinmal, solange bis nur noch ein klebriger Brei aus Fleisch, Blut und Knochensplittern aus seinem kopf übrig geblieben ist. Dann lass ich die Stange fallen, die mit einem metallischen Klirren auf dem boden aufkommt. Ich ziehe mir ein paar der Splitter aus der Schulter und gehe auf die Schwingtür zu.Mit einem Stoß öffne ich beide Seiten und ein warmes Licht strahlt mir entgegen, ich tue noch ein Schritt das Licht durchflutet mich, wärmt mich mich von innen. Noch ein Schritt nach vorne und ich fühle mich geborgen.Nun bin ich frei!

Die Person

Ich öffne langsam meine Augen. Mit halb offenen Augen merke ich das die Glühbirne kurz vorm durchbrennen ist. Sie taucht das zimmer in in ein nahezu beängstigendes halbdunkel. In diesem Licht erkenne ich eine Person, nein die Person ist absolut schwarz, kein Gesicht, nichts Menschliches. Dann kommt er auf mich zu, um genau zu sein, kommt nur seine Hand auf mich zu. Die kalten knochigen Finger streichen über meine Wange. In dem Moment wo mich die Hand berührt erschaudere ich, mir wird kalt, meine Muskeln spannen sich, will aufstehen und was sagen. Aber ich bin wie an den Sessel genagelt und meinen Mund verlässt kein Wort.An den Stellen, wo man sie erwarten würde, finden sich zwei dunkelrote Flecken, glühenden Kohlen ähnlich. die seelenlos zwar, dennoch ausdrucksstark, mir entgegen starren.Die Stimme lässt seelen gefrieren, erscheint direkt in meinem Kopf, vermeidet den Umweg über die Ohren und wirkt wie das Donnern eines Herbststurmes.”Deine Zeit ist abgelaufen, du wirst jetzt mit mir kommen.”Das Rot verschwindet wider aus seinem Gesicht. Seine knochige Hand legt sich um meinen Hals und ich schliese meine Augen das letzte Mal! Die Glühbirne erlischt.

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Über mich

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